FAQs

Wann ist die VanDrie Group entstanden?

Anfang der 60er Jahre kaufte Jan van Drie sein erstes Milchkalb zum Zwecke der Verwertung. Im Laufe der Zeit ist die Kette entstanden und heute bildet die Gruppe mit mehr als 10 angeschlossenen Unternehmen die größte integrierte Kälberkette der Welt. Die Gruppe ist nach wie vor ein Unternehmen, das auf beste Familientraditionen aufbaut.

Warum gibt es eigentlich Kalbfleisch?

Kalbfleisch ist irgendwann als Nebenprodukt aus der Molkereiindustrie entstanden. Immerhin muss eine Kuh jedes Jahr ein Kalb bekommen, damit sie Milch geben kann.

Wie werden die Kälber gehalten?

Alle Kälber der VanDrie Group werden in Gruppen gehalten, die in großzügigen, gut belüfteten und hellen Ställen untergebracht sind.

Wieso Gruppenunterbringung?

Rinder, und somit auch Kälber, sind Herdentiere. Ihr biologisches Verhalten sorgt dafür, dass sie sich in einer Herde wohl fühlen. Indem man die Kälber in Gruppen unterbringt, können sie in einer Herde aufwachsen.

Welches Futter erhalten die Kälber?

Die Kälber erhalten Kälbermilch auf der Grundlage von Kälbermilchpulver. Dieses Pulver wird von einem in der Gruppe integrierten Unternehmen hergestellt. Zusätzlich erhalten sie Raufutter, damit sie sich gut entwickeln können und ihr biologisches Verhalten, nämlich das Wiederkäuen, nicht zu kurz kommt.

Wird darauf geachtet, was die Kälber im Stall machen?

Darauf wird ganz gewiss geachtet. Erstens sind die Kälbermäster den ganzen Tag im Stall und beschäftigt der Konzern spezialisierte Betreuer, die die Kälbermäster in ihrer Arbeit begleiten. Außerdem werden die Kälbermäster und Kälber von der SKV (Stiftung für die Qualitätsgarantie im Kälbermastsektor) kontrolliert.

Werden auch Proben von den Kälbern entnommen?

Nach dem Zufallsprinzip werden unter anderem Urinproben der Kälber entnommen. Die Proben werden von dem Forschungsinstitut TNO in Zeist auf verbotene Stoffe kontrolliert.

Was ist die Grundlage des Kälbermilchpulvers?

Die Grundlage des Kälbermilchpulvers sind Magermilchpulver und Molkepulver, zwei Produkte, die die Milchindustrie erzeugt. Es sind reine Rohstoffe von hochwertiger Qualität, die streng kontrolliert werden.

Ist das Kälbermilchpulver rückverfolgbar?

Ja, alle für die Herstellung von Kälbermilchpulver angebotenen Rohstoffe sind rückverfolgbar. Ehe die Rohstoffe gelöscht werden, müssen Proben entnommen werden. Erst nach einem positiven Befund darf gelöscht werden. Die Laborergebnisse, einschließlich Herkunftsdaten, werden archiviert. Nach der Herstellung des Kälbermilchpulvers werden erneut Proben entnommen und es wird registriert, welcher Kälbermäster welche Charge bekommt. Das Kälbermilchpulver lässt sich also vom Kälbermäster bis zum Rohstofflieferanten zurückverfolgen.

In welchem Alter werden die Kälber geschlachtet?

Die Kälber der Marke Group Grown sind zum Zeitpunkt des Schlachtens 26 bis 28 Wochen alt. Die Friander Kälber sind bei ihrer Schlachtung zwischen 34 und 36 Wochen alt.

Können Sie alles liefern?

Ja, so lange es Kalbfleisch betrifft. Der Abnehmer kann bestimmen, wie er das Kalbfleisch erhalten möchte. Das variiert von Karkassen, technischen Teilen mit Basiszuschnitt über küchenfertig, proportioniert, frisch oder tiefgefroren bis hin zu vorgegartem Kalbfleisch.

Wie wird eine Karkasse zugeschnitten?

Für die Beantwortung dieser Frage verweisen wir gern auf unsere Schnittseite: www.vealcuts.com 

Ist die Herkunft des Kalbfleisches zurückverfolgbar?

Ja, sämtliches von uns produziertes Kalbfleisch fällt unter das Tracking & Tracing System.

Die Grundlage dafür bildet die individuelle Ohrennummer, die das Kalb unmittelbar nach der Geburt erhält. An diese Nummer wird die komplette Geschichte des Kalbes gekoppelt. Nach der Schlachtung wird die Ohrennummer eingescannt. Alle bislang vorhandenen Daten werden per Upload in den Schlachthaken übertragen. Später kommen alle Daten hinzu, die erst in einem späteren Stadium bekannt werden, wie Farbe, Fettabdeckung und Gewicht. In dem Moment, da die Karkasse zerlegt wird, werden alle Daten des Schlachthakens in einen in der Kiste befindlichen Transponder übertragen. Bei der Verpackung wird das Etikett mit den relevanten Daten ausgedruckt und mit verpackt. Auf diese Weise ist es möglich, das Fleisch vom Verkaufspunkt bis hin zum Kalb zurückzuverfolgen.

Existiert ein Nahrungssicherheitsprogramm?

Selbstverständlich! In unserem Konzern arbeiten wir nach dem Programm Safety Guard, das für alle Betriebe der Kette gilt. Bei den individuellen Betrieben werden die nachstehenden Qualitäts- und Kontrollsysteme angewandt bzw. sind unter anderem die folgenden kontrollierenden und registrierenden Instanzen beteiligt: HACCP, GMP, GVP, ISO, BRC, IKB, NRS, SKV, RVV, AID, CBS, Halal certificering, SGS, Lloyds, Deltacon, Sanitel, IKV, DSV. Safety Guard sorgt dafür, dass alle bestehenden Qualitätsmanagementsysteme miteinander vernetzt werden. Das System gewährleistet die Nahrungsmittelsicherheit.

Ist das Tracking von Kalbfleisch transparent?

Die Gruppe hat dies transparent gemacht, indem sie den Abnehmern ihr Trackingsystem über www.vealvision.com zur Verfügung gestellt hat. Auf der Grundlage des einzigartigen ID-Codes des Kalbs kann der Abnehmer das Fleisch über Internet bis zu dem Kalb zurückverfolgen und sogar einen digitalen Besuch beim Kälbermäster, bei dem das Kalb aufgewachsen ist, machen.

Was geschieht mit den Fellen?

Innerhalb der integralen Produktionskette besteht auch die Möglichkeit zur Verarbeitung der Felle. Diese werden, nach der Bearbeitung und Klassifizierung, unter optimalen Konservierungstemperaturen gelagert. Auch das Liefern der Felle fällt unter die Firmenphilosophie der Gruppe: immer das liefern können, was der Abnehmer verlangt.